Xingyi Bagua – Die Hand der 8 Trigramme

Das Bagua oder Baguazhang gehört zu den 3 großen inneren Kampfkünsten – Taijiquan,  Xingyiquan und Baguazhang. Die von Meister Tian in Deutschland unterrichtete Bagua-Form enthält viele Elemente aus dem Xingyiquan und wird daher auch als „Xingyi Bagua“ bezeichnet.

Das Bagua hat seine Wurzeln im Daoismus und basiert auf den Prinzipien  des „Yi Jing – Buch der Wandlungen“ und der „8 Trigramme – Bagua“. Es wird auf den berühmten Daoisten Zhang Sanfeng zurückgeführt.

Baguazhang orientiert sich an den Gegebenheiten der Natur und den Bewegungen der 8 Tiere Schwalbe, Adler, Bär, Affe, Drache, Schlange, Tiger und Pferd. Zu den Grundprinzipien des Bagua gehören die 5 Wandlungsphasen mit ihren 5 Himmelsrichtungen. Charakteristisch für das Bagua ist das ständige Gehen auf einer gedachten Kreislinie sowie die zahlreichen Dreh- und Spiralbewegungen. Bei den Schritten wird die ganze Fußsohle fast gleichzeitig abgehoben und der Fuß greift beim Absetzen in den Boden. Die Drehungen wirken mühelos und geschmeidig. Mit dem Bagua werden innere und äußere Fähigkeiten, Körper und Geist gleichermaßen trainiert.

Es heißt, dass diejenigen, die im Altertum diese Form praktizierten, sehr alt wurden und für ihre Kampfkunst sehr berühmt.

Diese Form hat einen sehr hohen gesundheitlichen Wert (Yangsheng), ist aber gleichzeitig auch eine sehr wirksame Kampfkunst. Es gibt beim Bagua viele Drehungen und Richtungswechsel, die Bewegungen werden sehr behände ausgeführt.  Man kann das Bagua sowohl langsam als auch schnell praktizieren. Beim langsamen Üben wird der innere Aspekt stärker trainiert, beim schnellen Ausführen der Bewegung wird der Kampfkunstaspekt stärker trainiert. Wer regelmäßig übt, kräftigt  Rücken und Beine, außerdem hat das Bagua eine sehr positive Wirkung auf Nacken und Wirbelsäule.

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